Vorstellung


Mein Name ist Zsolt Szabo. 1974 wurde ich in Nagykanizsa/ Ungarn geboren, lebe und arbeite hier.

Mit der Fotografie machte ich zufällig Bekanntschaft. Die Grundlagen der Naturfotografie habe ich aus Fachbüchern und von meinem Freund, Sándor Maros gelernt. Sándor habe ich es zu verdanken, was ich über Naturfotografie weiß. Er hat mir in vielen Dingen geholfen und mich beraten. Natürlich gehört dazu aber auch viel Übung.

Die Fotografie hat meinen Blick auf die Natur verändert. Ich sehe die Dinge anders, seitdem ich das erste Mal in den Sucher sah. Auch wenn ich meine Kamera mal nicht dabei habe, hält mein inneres Auge die Schönheit meiner Umgebung und winzige Details fest.

Die Jagd mit der Kamera nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, welche der Familie fehlt, deshalb möchte ich meiner Frau Kati und meinen beiden Töchtern, Emma und Júlia - für ihre Unterstützung und ihr Verständnis danken.



Ein bisschen ausführlicher:


Im Frühjahr 2013 begann ich mich mit der Naturfotografie zu beschäftigen. Als ich jedoch im Juni 2013 eine Kolonie von 80 Bienenfressern fand wuchs mein Interesse an der Vogelfotografie. Jedes Jahr im Frühjahr kehre ich an ihre Brutstätten zurück. Diese Vögel sind nicht nur schön bunt, singen und baden, sondern sie spiegeln in ihrem Verhalten auch sehr oft menschliche Eigenschaften wieder.

In dem zusammengesetzten Wort "Naturfotografie", ist für mich die Natur das Ausschlaggebende. Natürlich freue ich mich und bin stolz, wenn ein Foto gut gelingt, aber wir dürfen nicht in die Ereignisse der Natur oder der Tiere eingreifen, um ein gutes Fotos zu machen. Vorrangig ist immer der Respekt vor Nest-, Brut- und Rastgebieten und die Wahrung der Fluchtdistanz. Es geschieht oft, dass ich mich einfach zurücklehne und das Geschehen um mich herum betrachte, ohne zu fotografieren.. Der Arbeitsprozess eines Naturfotografen sollte nicht beendet sein, indem er den Auslöser drückt und und das Foto am Computer bearbeitet. Die Fotografie sollte ein elementarer Teil im Denken des Menschen um den Naturschutz sein und nicht um jeden Preis zu einem Geschäft werden. Es gibt viele junge, talentierte Fotografen im ganzen Land, die ihren eigenen Weg gehen, und nicht nur exzellente Fotos machen, sondern sich auch für die Natur interessieren und einsetzen.

Für mich ist die Naturfotografie eine Lebensform und jeder kann das verstehen der die gleiche Lieblingsbeschäftigung hat. Es ist wichtig schon unseren Kinder, die Schönheit und Verletzlichkeit unserer Natur näher zu bringen und ihnen Gedankenanstöße zu geben, deshalb freue ich mich immer wieder, wenn Kinder meine Ausstellung besuchen.

Tarnungstechniken:
Derzeit verwende ich verschiedene Tarnungstechniken. Ich habe ein schwimmendes Versteck gebaut, um den in tieferen Gewässern lebenden Vögeln näher kommen zu können. Die Landspezies - wie Bienenfresser- fotografiere ich in Tarnkleidung, die mit der Umgebung harmonisiert. Tarnkleidung gibt mir viel mehr Freiheit und eine bessere Sicht auf das Geschehen, im Vergleich zum Fotografieren aus dem Tarnzelt.

Wetterschutz:
Die Kleidung sollte auf jeden Fall den Witterungsbedingungen angepasst sein. Ich schütze mich vor dem Wetter mit professioneller Kleidung, trage wasserdichte und warme Kleidung in guter Qualität, so kann es nicht vorkommen, dass ich wegen des schlechten Wetters eine Gelegenheit verpasse.

Ich fotografiere meistens in der Nähe von Nagykanizsa. Diese Gegend kenne gut, und ich kann sagen, das ich in dieser Umgebung zu Hause bin. Meine Leidenschaft sind die Vögel, egal ob im Wasser oder in der Luft. Störche, Bienenfresser oder sogar Greifvögel, ich habe viele Bilder in meinem Kopf, die ich machen möchte und vielleicht gelingt es mir auch.